Vergütung für Umkleidezeiten – auffällige Dienstkleidung

Das Bundesarbeitsgericht hat mit  Urteil vom 25.04.2018 – 5 AZR 245/17 entschieden, dass wenn ein Arbeitnehmer bei seiner Tätigkeit spezielle Dienstkleidung zu tragen hat, er diese nicht schon zu Hause anziehen muss. Dies soll ihm dann regelmäßig nicht zumutbar sein, wenn die Kleidung wegen ihrer Gestaltung einen Rückschluss auf die Tätigkeit des Arbeitnehmers zulässt. In diesem Fall sind dann Umkleidezeiten durch den Arbeitgeber zu vergüten. Dabei zählt nach dem Bundesarbeitsgericht die Zeitspanne zur Arbeitszeit, die für den einzelnen Mitarbeiter unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit erforderlich ist.

Dr. Thomas Lang (Fachanwalt für Arbeitsrecht)
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